Digitale Modellbahnsteuerung

Computer-Steuerung selber bauen

Der GSR-Bus

Wichtig

Der GSR-Bus wird nicht mehr weiterentwickelt. Diese Seite ist lediglich für bestehende Nutzer des Systems gedacht.

Der GSR-Bus als Alternative zu Digitalsystemen

Der GSR-Bus bietet die Möglichkeit eine analoge Modellbahn mit dem Computer zu steuern, ohne die Anlage auf ein Digitalsystem umbauen zu müssen.
Wenn Sie Ihre Anlage nicht mit Digitalsteuergeräten und Decodern ausrüsten möchten, dann ist der GSR-Bus eine interessante Alternative.

Besonders interessant ist der GSR-Bus für diejenigen, die über einen großen analogen Fuhrpark verfügen oder einen häufigen Wechsel bei den Modellen haben. In diesem Fall macht es keinen Sinn alle Loks mit Decodern nachzurüsten.
Auch für Spur Z ist der GSR-Bus interessant. Die Loks sind in den meisten Fällen zu klein um einen Decoder einzubauen.

Der GSR-Bus baut auf die Digibahn Software auf, so dass die passende Software ebenfalls verfügbar ist.

Der Aufbau des Busses

Aufbau des Busses

Der GSR-Bus besteht aus einer Anschaltung und aus einem Bus, an den verschiedene Ein- und Ausgangsmodule angeschlossen werden.

Der Bus ist die Verbindung zwischen herkömmlicher Modellbahnanlage und Computer. Die Module können parallel zu einem bestehenden Stellpult angeschlossen werden. So ist es möglich, die Anlage über den Computer zu steuern oder weiterhin die Anlage manuell zu betreiben.

Der Bus besteht aus einem Hauptbus der unter der Anlage entlangführt. An verschiedenen Stellen wird er dann in einen Modulbus umgesetzt, an dem die eigentlichen Module angeschlossen sind.

Für Anlagen, die nur aus einem Modulbus bestehen steht eine kompakte Variante der Anschaltung zur Verfügung, bei der auf den Hauptbus verzichtet wird.

Bauanleitung

Auf Nachfrage stelle ich alle Informationen zur Verfügung, die zum Nachbau des Busses benötigt werden.

Die Bauanleitung liegt im PDF Format vor. Sie enthält eine Beschreibung zum Aufbau der einzelnen Baugruppen mit Funktionsbeschreibungen und Verdrahtungsbeispielen. Sie kann bei Bedarf auf einem Drucker ausgedruckt werden.

Zusätzlich stehen Schaltpläne, Platinenlayouts mit Bestückungsplänen und Stücklisten zur Verfügung. Die Layouts der Platinen liegen in verschiedenen Formaten vor. Dadurch können Platinenlayouts einfach mit einem Laserdrucker auf Folie ausgedruckt werden.

Alle vorgestellten Platinen sind von mir schon aufgebaut und getestet worden. Auch etliche andere Modellbahner haben den GSR-Bus erfolgreich in Betrieb. Wer sich etwas mit Elektronik auskennt dürfte daher keine Probleme beim Nachbau haben.

Die Anschaltung

Die Anschaltung ist die Steuerungsbaugruppe für den Bus. Sie wird an die serielle Schnittstelle des PCs angeschlossen. Die Anschaltung ist für die Ansteuerung der Module zuständig.

Ein Mikrocontroller (80C32) steuert den Bus und den Datenaustausch mit dem PC.

Es sind zwei verschiedene Varianten der Anschaltung möglich:

Standardanschaltung

Anschaltung  Innenleben  Innenleben

Die Bilder zeigen die Anschaltung mit Innenleben.

Dies ist die erste Version der Anschaltung. Sie ist besonders für große Anlagen geeignet da mehrere Modulbusse angeschlossen werden können.

Kompaktanschaltung

kompakte Anschaltung

Die kompakte Anschaltung ist eine Weiterentwicklung. Bei ihr wurde die komplette Schaltung auf einer Platine in der Größe eines Moduls untergebracht.

Die Funktionsweise ist identisch mit der Standardanschaltung. Sie ist einfacher im Aufbau, da der Verdrahtungsaufwand des Hauptbusses entfällt.

Die Module


Ein Blick auf die Module unter meiner Anlage.

Die Module werden an die Anschaltung angeschlossen. Es können bis zu 250 Module angeschlossen werden. Es werden jeweils mehrere Module zusammengefasst, so können die Module in Gruppen unter der Anlage verteilt angeordnet werden.

Ein Modul ist 10 x 8 cm groß (1/2 Euro-Platine).

Es stehen folgende Module zur Verfügung:

Technische Details

Internes

Mit dem Oszilloskop habe ich die Vorgänge im Bus sichtbar gemacht:

Datensignale im Bus  Pulsbreitenmodulation
für Wechselspannung

Die Bilder zeigen die Datensignale am Bus (Daten oben und Clock unten) und die Pulsbreitenmodulation des Lokregler-Moduls für Wechselspannung (Eingangsspannung oben und Spannung am Gleis unten)

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